2010

Meilensteine „Erneuerung und Erweiterung Ruferheim Nidau“ 2010
 
  

Am 26. Januar 2010 gibt das Amt für Gemeinden und Raumplanung grünes Licht für den Wettbewerb. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion wird die Kosten für den Wettbewerb übernehmen. Die Planungskosten und den Bau muss das Ruferheim mit eigenen und fremden Mitteln finanzieren, da der Kanton Bern einen Wechsel von Objektfinanzierung zur Subjektfinanzierung iniitiert hat.

Die Planungsgruppe erarbeitet die Unterlagen für die notwendige Zonenplanänderung (ZöN), welche abschliessend vom Stadtrat der Gemeinde Nidau zu genehmigen ist.

Während dem öffentlichen Mitwirkungsverfahren sind zwei Einsprachen zu der Zonenplanänderung eingegangen; sie beziehen sich auf Mindestabstände und Bauhöhe. Am 28. April 2010 führte die Stadt Nidau eine Einigungsverhandlung durch. Als Ergebnis davon wird der Gemeinderat der Stadt Nidau – nach erfolgter Stellungnahme des Amtes für Gemeinden und Raumordnung – dem Stadtrat die Zonenplanänderung im Juni zur Behandlung vorlegen. Die Einsprachen selbst bleiben jedoch aufrechterhalten. Der Wettbewerb kann voraussichtlich ohne zeitliche Verzögerung im Juli 2010 ausgeschrieben werden können.

In der Zwischenzeit konnten die Mitarbeitenden des Ruferheims in einem Workshop ihre Bedürfnisse an die Erneuerung und Erweiterung des Ruferheims erarbeiten.

An der Abgeordnetenversammlung vom 19.05.2010 nahmen die Abgeordneten weitere Informationen über den Fortschritt der Projektplanung, über Chancen und Risiken eines derartigen Grossprojektes für das Ruferheim selbst und die Verbandsgemeinden und die Finanz- und Zeitplanung für das Projekt „Erneuerung und Erweiterung Ruferheim Nidau“ entgegen. Der Vorstand und die Heimleitung freuen sich über deren wohlwollende Haltung.

Am 15.06.2010 hat erstmal die Jury getagt und die definitven Wettbewerbsgrundlagen und die Termine für die Jurierung zu Beginn des kommenden Jahres festgelegt.

Der Wettbewerb ist am 18.08.2010 öffentlich ausgeschrieben worden. Es fanden zwei Begehungen für interessierte Architektinnen und Architekten statt. Das Modell und CD mit den Planunterlagen als Planungsgrundlage fanden rege Beachtung und es sind fast 40 Anmeldungen erfolgt.

An der Abgeordnetenversammlung vom 25.11.2010 beschliessen die Abgeordneten mit dem Investitonsprogramm den Bauplanungskredit in der Höhe von Fr. 950'000.

Die Finanzierung erfolgt aus eigenen Mitteln. Damit ist gewährleistet, dass nach Abschluss des Architekturwettbewerbs die Bauplanung in Angriff genommen werden kann.