2011

 Meilensteine „Erneuerung und Erweiterung Ruferheim Nidau“ 2011

 

Der Architekturwettbewerb wird ausgeschrieben. 

Eingabeschluss für die Planunterlagen der Architekten ist der 04.02.2011, für die Modelle der 18.02.2010.

Die Jurierung erfolgt am 10., 17. und am 25.03.2011. Anschliessend werden die Arbeiten in der Zivilschutzanlage Bärlet in Brügg ausgestellt.

Sachpreisrichterinnenund Sachpreisrichter werden sein:

    • Fritz Widmer, Vorstands- und Jurypräsident, Ruferheim Nidau
    • Daniel Diggelmann, Heimleitung, Ruferheim Nidau
    • Dominique Eberli Wyss, Berufsbildungverantwortliche, Ruferheim Nidau

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter werden sein:

    • Martin Eggenberger, Architekt und Planer, Solothurn
    • Marceline Hauri, Landschaftsarchitektin, Zürich
    • Michael Locher, Architekt, Bern
    • Jakob Steib, Architekt, Zürich

Ersatzpreisrichterinnen und Ersatzpreisrichter werden sein:

    • Kurt Muster, Präsident Planungsgruppe, Vorstand Ruferheim Nidau
    • Barbara Schudel, Architektin, Verfahrensbegleiterin, Bern

Expertinnen und Experten:

    • Hanspeter Jungi, Leiter Infrastruktur Stadt Nidau, Nidau
    • nach Bedarf werden weitere Fachpersonen beigezogen

Im Dezember hat der Vorstand ein Bauteam bestellt, das die Planung und den zukünftigen Bau begleiten wird.

Es setzt sich zusammen aus drei Vorstandsmitgliedern und zwei Personen aus dem Heim:


Kurt Muster. Präsident
Fritz Widmer, Präsident Vorstand
Berhard Stähli, Vorstand
Daniel Diggelmann, Heimleitung
Christine Bart, Leitung Administration

  

Im selben Zug wurde ein Funktionendiagramm, das die Kompetenzen regelt sowie eine Verordnung über die Organisation für das Projekt „Erneuerung und Erweiterung des Ruferheimes“, erstellt

Am 25. März 2011 hat die Jury das Projekt „COCCODRILLO“ zum Siegerprojekt erkoren. Projektverfasser ist das Architekturbüro manetsch.meyer architekten aus Zürich, siehe auch www.manetschmeyer.ch.

  

Insgesamt wurden 5 Preise im Rahmen von Fr. 145‘000 ausgerichtet.

 

1.     Preis „COCCODRILLO“ von manetsch.meyer, Zürich

2.     Preis „PARKRUF“ von Elmiger und Tschuppert, Luzern

3.     Preis „KLABAUTER“ von Bienert Architekten, Zürich

4.     Preis „WYNTON“ von Sollberger und Bögli Architekten, Biel

5.     Ankauf „S’GEISSBERGCHÖRLI“ von Rapahel Bösch, Rapperswil.

 

Alle 21 Arbeiten waren während 10 Tagen in der Zivilschutzanlage Bärlet in Brügg zu besichtigen. Der Leiter des Bauteams, Kurt Muster, hat die Ausstellung betreut und Fragen von Interessierten beantwortet.

 

Das Bauteam und die Bereichsleitungen des Ruferheims machen sich nun zusammen mit den Architekten an die Arbeit um das Projekt für den Betrieb zu optimieren.

 

Der Vorstand des Ruferheims diskutiert aufgrund der Ergebnisse der regionalen Angebotsplanung für stationäre, teilstationäre und ambulante Pflege- und Betreuungsangebote der Altersversorgung in der Region Seeland durch den Verein seeland.biel/bienne eine Erweiterung des Platzangebotes des Ruferheimes. Entsprechende Gespräche mit dem Verein seeland.biel/bienne sowie der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern sind bereits geführt.

Eine Erweiterung würde die Wirtschaftlichkeit des Unterfangens verbessern und dem Ruferheim eine langfristige Zukunft sichern.

 

Vorstand und Bauteam haben im Juli in einem Submissionsverfahren die Planerarbeiten vergeben:

 

Kostengarant und Controller: SGC, Basel http://www.sgc.ch
Bauingenieur: WAM, Solothurn http://www.wam-ing.ch
Elektroplanung: Schlosser, Biel http://www.schlosserag.ch
Heizung/Lüftung/Klima/Sanitär: tp, Biel http://www.tpag-biel.ch
Kostenplaner: Bauleitung GmbH, Biel http://www.bauleitung-gmbh.ch

 

In die Vertragsverhandlungen mit den Architekten wurde der externe Controller bereits miteinbezogen. Der Vertrag wurde am 05.10.2011 feierlich unterschrieben.

Am 10. November 2011 hat die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern den Ausbau des Ruferheims auf 120 Plätze zugestimmt.

Dieser Entscheid wurde sogleich in die Planung einbezogen und das Projekt wurde erweitert.

Das neue Vorprojekt wird mit dem zusätzlichen Raumangebot auf der Nordseite komplettiert und sieht so aus:

 


 

Anlässlich der Abgeordnetenversammlung vom 23.11.2011 konnte das Vorprojekt vorgestellt werden. Der Vorstand und das Bauteam sind überzeugt, dass ein gutes Projekt vorliegt. Der vorgegebene Kostenrahmen beträgt CHF 30 Mio. Darin sind mit Ausnahme der vom Kanton bezahlten Wettbewerbskosten, sämtliche Kosten enthalten, insbesondere auch die von der Abgeordnetenversammlung 2010 und 2011 beschlossenen Planungskredite (CHF 0.95 Mio., respektive CHF 1‘3 Mio.) sowie die Kosten für den Erwerb der benötigten Landparzelle „Längmatt“ von der Stadt Nidau.

 

Der Vorstand will die Arbeiten am Projekt gezielt weiterführen und den straffen Zeitrahmen einhalten. Das Vorprojekt wurde Anfang Dezember 2011 genehmigt und wird laufend zusammen mit dem Betrieb und dem Bauteam optimiert.

Baugrunduntersuchungen sollen Klarheit bringen über zu erwartende Kosten bezüglich der geplanten Tiefbauten.

Die Stadt Nidau hat im November 2011 ein konkretes Angebot zu Landerwerb und Preis der Parzelle Längmatt gemacht.

 

Der Vorstand prüft in Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden die Rechtsform. Oberstes Ziel ist die Realisierung des Projektes „Erneuerung und Erweiterung Ruferheim Nidau“. Dieses kann auf zwei Wegen erreicht werden: im Rahmen des Gemeindeverbandes, wenn Aussicht auf Genehmigung des nötigen Baukredites besteht, oder in der Umwandlung des Verbandes in eine andere Rechtsform. In beiden Fällen kann der Zeitplan – Baubeginn Frühling 2013 – eingehalten werden.

 

Zukünftige Meilensteine:

 

Bis im April 2012 soll das Projekt mit Kostenvoranschlag vorliegen.

Anschliessend sollen die nötigen Kreditbeschlüsse erwirkt werden, damit im Sommer 2012 das Baugesuch eingereicht werden kann.

Der Baubeginn ist auf Frühling 2013 vorgesehen.