2012

 Meilensteine „Erneuerung und Erweiterung Ruferheim Nidau“ 2012

 

Am 11. Januar 2012 haben Vorstand und Heimleitung die Behörden und Abgeordneten der 11 Verbandsgemeinden eingeladen und informierten eingehend über das Projekt „Erneuerung und Erweiterung Ruferheim“.

Das zahlreiche Erscheinen der Vertreterinnen und Vertreter aus den Verbandsgemeinden und das Wohlwollen, das sie dem Ruferheim und dem Projekt entgegenbrachten, bestärkten Vorstand und Heimleitung, die Projektarbeiten mit der notwendigen Sorgfalt  weiter zu entwickeln.

Eine Umfrage unter den Verbandsgemeinden ergab, dass ein Wechsel der heutigen Rechtsform (Gemeindeverband) in eine privatrechtliche Rechtsform vorläufig mehrheitlich nicht gewünscht und das Projekt vollumfänglich unterstützt wird.

Die Verbandsgemeinden werden Ende 2012 an der Urne oder an der Gemeindeversammlung über den Baukredit bestimmen können. Der Vorstand hofft auf breite Zustimmung durch die Bevölkerung.

 

Die Landverhandlungen für das ans Ruferheim angrenzende Bauland „Längmatt“ mit der Stadt Nidau sind auf guten Wegen. Die Stadt hat dem Ruferheim ein faires Angebot gemacht, und in Bälde kann der Kaufvertrag in Auftrag gegeben werden. Er soll, vorbehältlich der Zustimmung der Verbandsgemeinden, unterschrieben werden.

Am 02. April 2012 nahmen Vorstand und Bauteam vom Kostenvoranschlag für das Bauprojekt Kenntnis. Die Kosten bewegen sich noch nicht ganz im gewünschten Rahmen und die Architekten werden, zusammen mit dem Betrieb, nach Spar-, Optimierungs- und Umplanungsmöglichkeiten suchen.

Eine weitere, neu gerechnete Version des Kostenvoranschlags soll Ende Juni  vorliegen.

Der Vorstand hat viel Zeit investiert in die Erarbeitung eines Mehrjahresfinanzplanes, Dieser zeigt auf, dass das Projekt finanzierbar ist und innerhalb einer vertretbaren Frist auch amortisiert und abbezahlt werden kann.


Am 30. Mai 2012 genehmigte der Vorstand das nochmals überarbeitet Projekt mit dem Kostenvoranschlag.

Am 31. Mai 2012 nahmen die Abgeordneten des Gemeindeverbandes Kenntnis vom Projekt und von der Einberufung einer ausserordentlichen Abgeordnetenversammlung für die Genehmigung der Baubotschaft zuhanden der Verbandsgemeinden.

Am 10. Juli 2012 informierte der Vorstand die zahlreich erschienen Anstösser und Nachbarn des Ruferheims ausführlich über das Bauprojekt und beantwortete in Anwesenheit der Mitarbeitenden des Architekturbüros Manetsch Meyer Architekten AG Fragen. Es herrschte grundsätzlich eine erfreuliche Stimmung. Die Anstösser und Nachbarn machen sich Sorgen bezüglich der neu geplanten oberirdischen Parkierung, da die ursprünglich geplante Einstellhalle aus Kostengründen weggelassen wurde.

Am selben Tag orientierte der Vorstand auch die Medien über das baureife Projekt. Die detaillierten Berichte können sie hier lesen.

 

Im Anschluss an die Orientierungen unterschrieben Fritz Widmer, Präsident und Daniel Diggelmann, Heimleitung, das Baugesuch. Es wurde sogleich eingereicht. Die Profile stehen bereits.

 

 

Am 15.08.2012 hat die Abgeordnetenversammlung einstimmig folgenden Beschluss gefasst:

a)   Den Verbandsgemeinden des Gemeindeverbandes Ruferheim Nidau wird, beantragt, gestützt auf die Botschaft der Abgeordnetenversammlung vom 15. August 2012, in Anwendung von Art. 14 Abs. 1 lit d des Organisationsreglementes, dem folgenden Beschlussesentwurf zuzustimmen:

 

1.    Das Projekt „Erneuerung und Erweiterung des Ruferheimes“ wird genehmigt und dafür ein Objektkredit von 31‘500‘000 CHF bewilligt..

2.    Teuerungsbedingte Mehraufwendungen gelten als genehmigt (Basis Baukostenindex Espace Mittelland, Stand 01.10.2011 = 125,4).

3.    Der Vorstand wird ermächtigt, die notwendigen Mittel zur Realisierung des Vorhabens, soweit nötig, als Darlehen aufzunehmen.

4.    Mit dem Vollzug wird der Vorstand beauftragt. Dieser wird ermächtigt, notwendige oder zweckmässige Projektänderungen vorzunehmen, die den Gesamtcharakter des Projektes nicht verändern.

 

 

Ein wichtiger Meilenstein wurde erreicht und gefeiert. Ein weiterer Meilenstein soll bis Ende Jahr folgen. Bis dann sollten mindestens 6 von 11 Verbandsgemeinden obigen Antrag genehmigt haben und damit grünes Licht für die Ausführung gegeben haben.

 

Am 20.09.2012 hat die Standortgemeinde Nidau, der Stadtrat von Nidau, den Baukredit von CHF 31.5 Mio. als erste Verbandsgemeinde einstimmig genehmigt.

Mit grosser Genugtuung hat der Vorstand des Gemeindeverbandes Ruferheim im Dezember zur Kenntnis genommen, dass die zuständigen Organe sämtlicher Verbandsgemeinden (Bellmund, Hagneck, Hermrigen, Ipsach, Jens, Nidau Merzligen, Mörigen, Port, Sutz-Lattrigen, Täuffelen-Gerolfingen) der Empfehlung ihrer Abgeordneten entsprochen und dem Projekt „Erneuerung und Erweiterung Ruferheim Nidau“ sowie dem dafür benötigten Objektkredit von CHF 31,5 Mio. zugestimmt haben.

Das Baubewilligungsverfahren ist am Laufen.

Die insgesamt 13 Begehren wurden in Einigungsverhandlungen besprochen. Bis im Januar 2013 sollte Einigung mit allen Begehren erzielt sein.

  

Zur Finanzierung des Projektes liegen drei Offerten von Kreditinstituten vor. Somit ist die Finanzierung auf guten Wegen.

 

Der Zeitplan ist bis jetzt weitgehend eingehalten und der Baubeginn im Jahr 2013 ist nicht in Frage gestellt.